| „Geliehene Landschaft“ |
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Studierende des Studiengangs Medientechnik produzierten einen Film zum Kunstprojekt „Geliehene Landschaft“ der Künstlerin Georgia Creimer. Im Rahmen des diesjährigen wellenklaenge-Festivals, das sich mit dem Thema „Heimreise“ auseinandersetzt, präsentierte die Künstlerin Georgia Creimer von 15. Juli bis 30. September 2008 ihre temporäre Installation "Geliehene Landschaft". Zum Projekt ist in Kooperation mit den beiden Studierenden des Studiengangs Medientechnik, Benjamin Paya und Camillo Roedelius, ein Film entstanden. Präsentiert wurde dieser am Mittwoch, 23. Oktober 2008, in Wien. Im Film sind einzelne ruhige Einstellungen zu sehen, wo die Fototafeln in den Vordergrund gestellt sind und wie auf den Hintergrund collagiert wirken. Insgesamt sind 22 Bildtafeln in 22 Einstellungen zu sehen, welche so montiert wurden, dass sie aneinander gereiht wie ein „Zug“ auf der Projektionsfläche vorbeiziehen. Der Ton ist mit Original-Atmos gemacht. Über "Geliehene Landschaft"Die Künstlerin erzählt: "Ich habe für das Projekt "Geliehene Landschaft" einen Ort in Brasilien ausgesucht, der sich mit Lunz am See in einigen Aspekten vergleichen lässt. Es ist eine kleine Stadt in Brasilien, die in den Bergen liegt und so wie Lunz einen sehr starken Naturbezug hat, speziell zu Wasser und Bergen. Diesen Ort, Lençóis in Bahia, habe ich fotografiert, inspiriert durch meine Erinnerung an Lunz am See. Entstanden sind Bestandsaufnahmen von Landschaften, Häusern, öffentlichen Gebäuden, Wasser, Tieren, Pflanzen, etc ... Zusätzlich habe ich in Lençóis mit einem Diktiergerät Erzählungen über den Ort und seine Geschichte aufgenommen und später mit Interviews von Einwohnern aus Lunz ergänzt.Aus diesem Material besteht die Installation in Lunz am See. Ich habe Bilder ausgewählt, sie auf das Format 70 x 100 cm vergrößern lassen, auf Aluplatten montiert und sie wie Schilder an unterschiedlichen Punkten der Stadt aufgestellt. Die Aufstellungsorte sind spezielle Plätze, welche es erlauben, dass die fotografierten Situatonen aus Lençóis in poetischer Weise in Kontakt mit ihrer Umgebung in Lunz treten." Weitere HiglightsGeorgia Creimer selbst stammt aus Brasilien und ist mit ihrem Projekt zu den Wurzeln in ihrem Ursprungsland zurückgekehrt. Neben dem Film präsentiert Creimer eine Publikation, die nicht nur nur Dokumentation der temporären Installation „Geliehene Landschaft" ist, sondern auch eine Ergänzung des Projekts. Neben einem Text von Ruth Horak erweitern Erzählungen von BewohnerInnen aus Lençóis und Lunz am See die Bilder mit persönlichen Anekdoten und Erinnerungen. Weiters präsentiert die Künstlerin eine Fotoedition zu dem Projekt.Projektleitung: FH-Dozentin Mag. Rosa von Suess Weitere Infos:www.noe.gv.at
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